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Was ist eigentlich ein Patchkabel?

Posted by Administrator on 25. Oktober 2011 in Elektronik |

Was ist ein Patchkabel?

Ein Patchkabel ist ein Kabeltyp der Netztechnik und der Telekommunikation, der meist vorkonfektioniert ist und auch Rangierkabel genannt wird. Ursprünglich bezieht sich der Bergriff Patchkabel auf kurze Kabellängen, die z.B. 50 cm oder 1m betragen. Da jedoch keine bestimmte Kabelnormung existiert, werden häufig alle variablen und nicht fest verlegbaren Kabelverbindungen als Patchkabel bezeichnet. Es gibt verschiedene Ausführungen von Patchkabel. Kupferpatchkabeln haben Adern aus flexiblen Kupferlitzen im Gegensatz zu fest verlegten Kabeln, die aus massiven Drahten bestehen. Ein Glasfaser-Patchkabel ist die flexiblere Variante mit Zipcord. Die Länge eines Patchkabels variiert zwischen 0,3 bis 25m. Für längere Strecken werden meist fest installierte Verbindungen genutzt.

Wann wird ein ein Patchkabel verwendet?

Es gibt drei Hauptverwendungszwecke. Erstens zur Verbindung von Anschlüssen (Ports) eines Patchpanel mit Ports eines anderen Patchfeldes. Diese Verbindung wird Patch oder Rangierung genannt. Eine weitere Verwendungsart liegt in der Verbindung von Anschlüssen (Ports) eines Patchfelds mit einem Netzwerkverteilergerät. Außerdem dient es zur Anbindung von Endgeräten an eine Netzanschlussdose.

Patchkabel werden bei verschiedenen Netztypen eingesetzt, zum Beispiel bei Ethernet-Netzen, strukturierten Verkabelungen oder auch bei Telefonverteilungen von Telefonanlagen.

Das Kupferpatchkabel

Ein Kupferpatchkabel kann relativ einfach selbst hergestellt werden. Es ist zu beachten, dass die Qualität und Güte eines Patchkabels enormen Einfluss auf die Performance und Güte der Datenübertragung nimmt. Wichtig sind außerdem Aderdurchmesser, Stecker und Qualität der Konfektion. Es empfiehlt sich durchgängige zertifizierte und geprüfte, fertig konfektionierte Patchkabel einzusetzen.

Das Glasfaserpatchkabel

Die Güte und Qualität eines Patchkabels wird von Faktoren wir Genauigkeit der Kernbohrung in der Ferrulle, Kernexentrizität und Rundheit der verwendeten Glasfasern und Qualität der Polierung erheblich beeinflusst. Schon die kleinsten Riefen und Verunreinigungen auf der Faser/Faserkern können ja nach Leistungsdichte der Laserübertragung zu massiven Zerstörungen am Stecksystem und Komponenten führen. Außerdem kommt es dadurch zu einer Erhöhung der Systemdämpfung und der Bitfehlerrate.

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