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Markisen im Außenbereich einsetzen

Posted by Administrator on 2. Februar 2011 in Allgemein |

Heutzutage gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Markisen. Sie unterscheiden sich zwischen ihrer Art, ihrem Material und ihren Einsatzgebieten. Die wichtigsten Markisen für den Außenbereich sind hier kurz beschrieben.
Die Gelenkarmmarkise ist die wohl bekannteste Markisenart. Ihr Vorteil ist, dass sie relativ günstig in der Anschaffung ist. Trotzdem ist sie von hoher Qualität. Bei der Gelenkarmmarkise wird das Markisentuch durch mindestens zwei Arme gehalten und leicht abfallend ausgefahren.
Die Halbkassettenmarkise erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Auszeichnen tut sie, dass das Markisentuch durch eine Aluabdeckung permanent gegen Witterung geschützt ist. Konstruiert ist sie ansonsten wie die Gelenkarmmarkise. Die Hülsenmarkise ist dagegen wieder etwas günstiger als die Halbkassettenmarkise. Hier wird das Markisentuch durch eine Hülse geschützt.
Die Kassettenmarkise ist eine abgewandelte Form der Gelenkarmmarkise. Der einzige Unterschied ist der, dass das Markisentuch von einer Kassette umschlossen wird und somit im eingefahrenen Zustand vor Witterungseinflüssen und Schmutz geschützt ist. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer der Markise um ein Vielfaches.
Die Ausfallmarkise ist ein recht einfacher Markisentyp. Sie wird in der Regel eingesetzt, um kleinere Flächen oder Fenster zu verschatten. Sie läuft erst senkrecht und stellt sich dann leicht aus. Sie ist relativ günstig, da sie ohne viel Materialaufwand herzustellen ist.
Eine weitere einfachere Markisenart ist die Senkrecht-Markise. Sie findet ihre Anwendung ebenfalls zumeist in der Verschattung von Fenstern, findet ihren Einsatzbereich jedoch auch im Objektmarkisenbereich. Sie wird in der Regel über Spannseile geführt.
Eine etwas aufwändigere Form der Senkrechtmarkise ist die Fassadenmarkise. Sie wird überwiegend im Objektbereich verwendet. Hier erfolgt die Führung über Laufschienen.
Die Markisoletten sind eine Mischung aus Fassadenmarkise und Ausfallmarkise. Sie läuft ca. ein Drittel senkrecht und zwei Drittel wird sie wie die Ausfallmarkise ausgestellt.
Des Weiteren gibt es noch Gastromarkisen, die genau wie Gelenkarmmarkisen funktionieren, und sich nur in Größe und Gewicht von ihr unterscheiden. Mit ihr kann man große Flächen, wie beispielsweise in Biergärten verschatten. Korbmarkisen werden in der Regel an Schaufenstern eingesetzt, als Nebeneffekt gegebenenfalls auch als Werbeträger.
Auch für den Wintergarten gibt es spezielle Markisen, die über seitliche Schienen geführt werden. So ist eine großflächige Verschattung, auch über die Wintergartenbreite hinaus, möglich.
Betrieben werden die verschiedenen Markisenarten in der Regel entweder durch Handkurbel oder einen Markisenmotor.

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1 Comment

  • Heike sagt:

    Hallo!
    Schöner Beitrag!
    Ich finde auch, dass Markisen nicht nur für den Sonnenschutz eingesetzt werden müssen- sie eignen sich auch ideal als Regenschutz (wenn es sich um ein wasserfestes Material handelt).

    Viele Grüße

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