Jung, innovativ, mutig
Trotz der noch immer anhaltenden weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise, wagen aktuell viele Jungunternehmer den Schritt in die Selbstständigkeit. Negative Nachrichten können sie von ihrem Vorhaben ebenso wenig wie die schwierigen Finanzierungsmöglichkeiten für ein junges Unternehmen abhalten. Jene jungen Herren und Damen, die sich dazu in der Lage fühlen, in dieser schwierigen Situation einen so entscheidenden und auch risikoreichen Schritt in ihre Zukunft zu setzten, gebührt höchster Respekt. Innovative und ideenreiche Köpfe waren es auch bis heute, die den Wirtschaftsstandort Österreich zu dem gemacht haben, was er heute ist. Und auch in Zukunft wird man sich an dieser Entwicklung aus der Vergangenheit ein Beispiel nehmen müssen, wenn es darum geht, die heimische Wirtschaft mit Investitionen wieder neu zu beleben.
Der typische Jungunternehmer ist knapp 30 Jahre alt, entstammt einer bürgerlichen Familie und kann bereits auf ein ereignisreiches und prägendes Leben zurücksehen. Die meisten von ihnen sind Absolventen einer heimischen Universität. Nach ihrer technischen oder wirtschaftlichen Ausbildung haben die meisten von ihnen 2 bis 5 Jahre in einem Betrieb gearbeitet und sich dort oftmals auch hochgearbeitet. Der Schritt in die Selbstständigkeit zeichnet sich bei den meisten von ihnen als eine gut überlege Entscheidung ab, die lange durchdacht und geplant ist. Nur die wenigsten entscheiden sich aus dem Bauch oder aus einer Laune heraus, ihr eigener Chef sein zu wollen. Statistiken besagen auch, dass je umfangreicher die universitäre Ausbildung der Jungunternehmer ist, desto erfolgreicher der Start ihres eigenen Unternehmens ist.
Seitens der Interessenvertretung der Wirtschaftstreibenden in Österreich, der Wirtschaftskammer, werden Schulungen für potenzielle Jungunternehmer angeboten. Diese Kurse und Schulungen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. In deren Rahmen werden den ambitionierten jungen Damen und Herren nicht nur betriebswirtschaftliche und finanzielle Aspekte der Unternehmensführung näher gebracht, sondern auch nützliche Tips hinsichtlich wichtiger Investitionsentscheide gegeben. Ein Beispiel dafür ist die Beratung für die passende Ladeneinrichtung eines Einzelhandelsbetriebes. Hier geht man aktuell von einem neuen Konzept, dem sogenannten „Store Branding“ aus, das auf Analysen aus dem Forschungsgebiet des Neuromarketings stammt. Ziel des Store Brandings ist es, dass die Ladeneinrichtung von den Kunden als einzigartig und unverwechselbar erachtet wird, und so ein hoher Wiedererkennungswert mit dem Unternehmen entsteht.